Georg Trakl
Trübsinn (1. Fassung)

Weltunglück geistert durch den Nachmittag.
Baraken fliehn durch Gärtchen braun und wüst.
Lichtschnuppen gaukeln um verbrannten Mist,
Zwei Schläfer schwanken heimwärts, grau und vag.

Auf der verdorrten Wiese läuft ein Kind
Und spielt mit seinen Augen schwarz und glatt.
Das Gold tropft von den Büschen trüb und matt.
Ein alter Mann dreht traurig sich im Wind.

Am Abend wieder über meinem Haupt
Saturn lenkt stumm ein elendes Geschick.
Ein Baum, ein Hund tritt hinter sich zurück
Und schwarz schwankt Gottes Himmel und entlaubt.

Ein Fischlein gleitet schnell hinab den Bach;
Und leise rührt des toten Freundes Hand
Und glättet liebend Stirne und Gewand.
Ein Licht ruft Schatten in den Zimmern wach.

Георг Тракль
Стихотворения. 1913
Уныние (1-ая редакция)

Несчастье мира застит свет дневной.
Бараки прячутся в пустых садах.
В свечном нагаре старый хлам зачах,
И два сонливца тащатся домой.

Через иссохший луг бежит дитя,
Играя чернотой своих зрачков.
И тихо каплет золото сучков.
Вихрь старикашку закрутил, свистя.

А с вечера мной правит наяву
Сатурн — моей судьбы недобрый знак.
Не видно ни деревьев, ни собак —
Лишь чернь небес, роняющих листву.

И по ручью плывет рыбёшка вспять;
И тихо друга мертвого рука
Касается и лба, и пиджака.
Свет кличет тени в комнатах блуждать.

пер. Вл. Летучий